Schmugglerweg
ieser wenig begangene Weg mit vielen Versteckmöglichkeiten wurde früher von Schmugglern benutzt, um Gewürze, Salz, Tabak und andere Waren über die Grenze zu liefern.
Paularo: (650 m Seehöhe) Umgeben von den Gipfeln der Berge Tersadia, Sernio und Zermula und von etlichen kleinen Ortschaften, die sich hoch über dem Tal an den Berghängen festhalten.
Kirchbach: (640 m Seehöhe) in Treßdorf, östlich von Kirchbach befindet sich der "Marasch-Hof", der älteste Bauernhof Kärntens. Über dem Eingangstor steht die Jahreszahl 1413, als der Bauernhof ein Gasthof geworden ist.

Ausgangspunkte
Cason di Lanza: (1552 m Seehöhe) an der asphaltierten Straße von Paularo zum Cason di Lanza (15,2 km).
Straniger Alm: (1501 m Seehöhe) von Kirchbach 3 km in Richtung Stranig, und von hier auf der Schotterstraße 8,5 km bis zur Almhütte.
Grenzübergang
Kordin Sattel: (1747 m Seehöhe) weiter, wiesenreicher Sattel mit herrlicher Aussicht auf den Monte Zermula und den imposanten Hochwipfel.
Beschilderung
Eigene Wegweiser und Wege der Cai Nr. 451, 448 und ÖAV Nr. 403.
Höhenunterschied
Von Cason di Lanza zum Sattel: 195 m. Von Straniger Alm zum Sattel: 246 m.
Gehzeit
Von Cason di Lanza zum Sattel: 1,40 Stunden. Von Straniger Alm Zum Sattel: 1,30 Stunden.
Gesamtgehzeit: 3,10 Stunden.
Schwierigkeitsgrad
Auf italienischer Seite ein steiler Stück am Anfang ist mit Holzstegen ausgestattet;einige sumpfige Abschnitte, aber leicht zu gehen. Die österreichische Seite weist keine schwierigen Stellen auf.
Einkehr/Hütten
Cason di Lanza: (1552 m Seehöhe) Buschenschenke mit Übernachtungsmöglichkeit (25 Betten) und Verpflegung. Geräumiger Parkplatz.
Casera Cordin Grande: (1689 m Seehöhe) restaurierte Alm. Verkauf von Almprodukten im Sommer. Erreichbar in 2 Stunden.
Kleinkordinalm: (1623 m Seehöhe) Verkauf von Almprodukten. Erreichbar in 1 Stunde von Straniger Alm.
Straniger Alm: (1501 m Seehöhe) Buschenschenke mit Übernachtungsmöglichkeit (12 Betten und Zusatzbetten). Verpflegung und Verkauf von Almprodukten. Von Kirchbach 3,30 Stunden, 12,5 km mit dem Auto.
Interesse
Der Naturweg durquert anfangs Wälder, Unterholz und Sträucher. Am Wegrand gibt es viele Himbeer- und Brombeersträucher, den Vogelbeerbaum und Heidel- und Rauschbeere. Auf den nassen Wiesen und im Bereich der Quellen sieht man verschiedene Vogelarten, frösche und Feuersalamander. Hoch über den Almen erblickt man den Hochwipfel mit seinen interessanten Formationen aus der Steinkohlzeit, die mit grauschwarzen Sandsteinen abwechseln.