Käseweg

Der Rundweg verbindet die karnischen mit den österreichischen Almen. Hier ist es möglich, bei der Bearbeitung der Milch zuzuschauen und die Almprodukte zu kaufen.

Verbundene Ortschaften

Paularo: (650 m Seehöhe) Zentrum für Wirtschaft, Tourismus, Forstwirtschaft und Handwerkskunst. Es liegt im Oberen Incarojo Tal, das schon in einer Urkunde von 762 wegen der Gewärung von "Casis in Carnos in Vinaretum" an die Klosterbrüder von Sesto erwähnt wurde.

Rattendorf: (600 m Seehöhe) das kleine Bauerndorf wird seit einigen Jahren durch den "Ringdamm" vor den ständigen Hochwasser der Gail geschützt. Auf diesem Damm wurde 1998 ein Wasserlehrpfad eröffnnet, der auch die alte Mühle im Dorf miteinbezieht.

Ausgangspunkte

Cason di Lanza: (1552 m Seehöhe) erreichbar von Paularo 15,2 km über die asphaltierte Straße

Rattendorf: (600 m Seehöhe) beim Heldenfriedhof, 0,5 km südlich von Rattendorf.

Grenzübergang

Rattendorfer Sattel: (1781 m Seehöhe)langer Kamm, der sich zwischen Ringmauer und Zottachkopf erstreckt.

Auf den italienischen Hängen dominieren Almrausch und Latschen, dagegen ist die Nordseite von dichtem ERlengehölz bedeckt.

Beschilderung

Eigene Wegweiser und Wege der CAI Nr. 458 und ÖAV Nr.417.

Höhenunterschied

Cason di Lanza - Sattel: 229 m. Rattendorf - Sattel: 1181 m.

Gehzeit

Von Cason di Lanza zum Sattel: 1 Stunde. Von Rattendorf Zum Sattel:5 Stunden.

Gesamtgehzeit: 5,30-6 Stunden.

Schwierigkeitsgrad

Der Weg weist keine schwierigen Passagen auf und ist auch für Kinder geeignet, jedoch immer in Begleitung. Bei schlechtem Wetter können Sie den Rastplatz aufsuchen, der zwischen den Schützengräben des Ersten Weltkriegs errichtet wurde, 10 Minuten vom Rattendorfer Sattel entfernt, in Richtung Trogkofel.

Einkehr/Hütten

Cason di Lanza: (1552 m Seehöhe) Buschenschenke mit Übernachtungsmöglichkeit (25 Betten) und Verpflegung. Geräumiger Parkplatz.

Rattendorf Alm: (1531 m Seehöhe) bewirtschaftet. Von Rattendorf aus sind es 3,30 Stunden zu Fuß, 1 Stunde mit dem Auto. 2,30 Stunden von Cason di Lanza entfernt.

Interesse

Durch diesen Weg kann man das alte und moderne Handwerk des Käsers kennenlernen, das in beiden Alpentälern mit vergleichbaren Professionalität ausgeübt wird.

Interessant ist auch die "Grotte von Attila", südlich des Passes, wo seltene Amphibien entdeckt wurden. In der Nähe von Valbertat Bassa und Valbertat Alta findet man zwei Grenzsteine aus dem Jahr 1887. Moränen und Eistrogtäler, die mit Almwiesen abwechseln, und das weite Gebirgspanorama bis zu den slowenischen Gipfeln der Julischen Alpen machen den Käseweg zu einem der abwechslungsreichsten Wege des karnischen Kammes. Man kann am Käserundweg, der 6 Almen verbindet,, eine Kulturlandschaft durchwandern, die touristisch und vor allem als natürlicher Lebensraum für unzälige Pflanzen und Tierarten besonders interessant sind.