Sennerweg
Dieser einfache Verbindungsweg hat den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch sowie auch die Freundschaft zwischen den Kärntner und den karnischen Sennern gefördert.
Paularo: (650 m Seehöhe) traditionsreiches Dorf mit alten Weilern aus dem 18. Jahrhundert und wunderschönen Gebäuden aus den 16., 17. und 18. Jahrhundert (Palazzo Calice-Screm, Fabiani-Linussio, Casa Calice-Gerometta).
Kirchbach: (640 m Seehöhe) sehenswert sind der vergoldete Hauptaltar aus der Barockzeit, die Kanzel und die Deckengemälde der Pfarrkirche St. Martin, sowie die des Friedhoftors.

Ausgangspunkte
Casera Valbertat Bassa: (1403 m Seehöhe) bei dem Grenzstein von Maria Theresia aus der austro- ungarischen Zeit. Erreichbar über die asphaltierte Straße von Paularo zur Casera Cason di Lanza (12,9 km).
Stranig: (626 m Seehöhe) 8,5 km auf Schotterweg in Richtung Straniger Alm.
Grenzübergang
Straniger Sattel: (1538 m Seehöhe) Wiesen- und Sträucherbewachsener Sattel reich an Wasserquellen und moorigen Stellen. Erreichbar auf befahrbarem Weg. Ehmalige Zollzone.
Beschilderung
Eigene Wegweiser und Wege der CAI Nr. 449 und ÖAV Nr. 419, 403.
Höhenunterschied
Von der Casera Valbertat Bassa zum Sattel: 135 m - Von Stranig zum Sattel: 912 m.
Von Kirchbach zum Sattel: 898 m.
Gehzeit
Von der Casera Valbertat Bassa zum Sattel: 1,20 Stunden. Von Kirchbach zum Sattel: 4 Stunden.
Gesamtgehzeit von Valbertat Bassa bis Kirchbach: 5,30 Stunden.
Schwierigkeitsgrad
Sowohl auf italienischer als auch auf Kärntner Seite auch für Familien empfehlenswert.
Einkehr/Hütten
Casera Valbertat Bassa: (1403 m Seehöhe) Buschenschenke mit Übernachtungsmöglickeit (12 Betten). Verpflegung und Verkauf von Almprodukten.
Casera Valbertat Alta: (1507 m Seehöhe) im Sommer geöffnet. Erreichbar in 40 Minuten, 15 vom Sattel.
Stranigher Alm: (1501 m Seehöhe) Buschenschenke mit Übernachtungsmöglickeit. Von Kirchbach aus sind es 3,30 Stunden zu Fuß, mit Auto 12,5 km.
Interesse
Der Weg verläuft inmitten eines Hochmoor- und Torfgebietes. Auf beiden Seiten liegen weiten Almwiesen zwischen Tannen- und Buchenwäldern. Auf den wenig genutzten Weiden beherrsch der Almrausch das Gebiet. Der Johannisbeerstrauch, die Rauschbeere und eine reiche Blumenvielfalt ergänzen ein vom scheuen Luchs wieder bewohntes Gebiet.