Naturweg
Dieser Weg führt durch die Naturjuwele des Wolayer Tales und das Gebiet des Bordaglia Sees, die Oasen für verschiedene Tier- und Pflanzenarten darstellen.
Forni Avoltri: (888 m Seehöhe) wurde 1259 erstmals urkundlich erwähnt als Ort, wo Öfen (Forni), Mühlen und Häuser für die Grubenarbeiter der Bergwerke vom Monte Avanza gebaut wurden.
Birnbaum: (947 m Seehöhe) hoch über die Gailschlucht und gegenüber des Wolayer Tales gelegen, hat Birnbaum inmitten blumenreicher Wiesen eine besonders sonnige Lage.

Ausgangspunkte
Pierabech: (1013 m Seehöhe).3 km von Forni Avoltri, erreichbar mit Bus oder Autos.
Obere Wolayer Alm: (1650 m Seehöhe), Hinweise bei der Abzweigung "Karnischer Höhenweg" vomm Wolayerweg, unterhalb nordwestlich der Alm.
Grenzübergang
Giramondo Pass: (2005 m Seehöhe) Ebener Sattel mit weitläufigen Geröllhalden zwischen dem nördlichen Biegenkopf und dem grünen Gipfel der Kreuzleithöhe.
Beschilderung
Eigene Wegweiser und Wege der CAI Nr.141, 142, 142a und ÖAV Nr. 403.
Höhenunterschied
Pierabech- Giramondo Pass: 992 m.
Birnbaum- Giramondo Pass: 1058 m.
Schutzhütte Casera Volaia Alta- Giramondo Pass: 355 m.
Gehzeit
Von Pierabech zum Giramondo Pass: 2,45 Stunden.
Von der Oberen Wolayer Alm zum Pass: 1 Stunde.
Von Birnbaum zum Pass: 5 Stunden.
Gesamtgehzeit: Birnbaum- Pierabec 8-9 Stunden.
Schwierigkeitsgrad
Auf Italienischer Seite leichte und familienfreundliche Almwanderung. Zwischen dem Pass und der Oberen Wolayer Alm verlangt der teilweise steile Steig durch grobe Geröllhänge und Latschengestrüpp Trittsicherheit.
Einkehr/Hütten
Casera Bordaglia di Sotto: (1565 m) große Küche und Betten; 1,30 Stunden von Pierabech
Casera Bordaglia di Sopra: (1823 m) im Sommer wird von Sennern bewirtschaftet; 2 Stunden von Pierabech
Obere Wolayer Alm: (1709 m) über den Wolayer Weg 4 Stunden von Birnbaum
Interesse
Der Weg bietet herrliche Aussichten reich an Alpenflora und Fauna. Der kleine Alpensee Bordaglia und das Naturdenkmal des schäumenden Wasserfalles Hildefall sind zwei besondere Naturjuwele der Karnischen Alpen. Hier finden der Schwarzspecht, die Schwarzdrossel und der Fichtenkreuzschnabel Unterschlupf. Das weite, unberührte Gebiet stellt auch einen geeigneten Lebensraum für Reh und Hirsch, Gämsen, Auer- und Birkhahn, Alpenschneehuhn, Murmeltiere und Luchs dar.