Römerweg
Der Wegt folgt der Alpentrecke der Via Iulia Augusta, ehmaligen Verbindung zwischen dem Römischen und dem Norischen Reich.
Paluzza, Timau: (816 m Seehöhe) schon im Jahre 1284 als Ort erwähnt, wo den kärntnerischen Bergmännern, die Kupfer und Silber auf dem Kleinen uns Großen Pal abbauten, Gastfreundschaft gewährt wurde.
Kötschach-Mauthen: (707 m Seehöheh) Hauptort des Oberen Gailtals. Im Jahr 1930 erhielt Kötschach wieder das Marktrecht, das Mauthen schon 1457 verliehen worden war. In der Nähe von Mauthen lag zur Römerzeit die römische Straßenstation Loncium.

Ausgangspunkte
Timau: (816 m Seehöhe) Platz des Alten Gottes von Tischlwang, "Tempio Ossario" genannt.
Kötschach-Mauthen: (707 m Seehöhe) vom Freischwimmbad Waldbad folgen Sie den Hinweisen zum "Römerweg".
Grenzübergang
Plöckenpass (1357 m), Tiefer Einschnitt zwischen dem Kleinen Pal und dem mächtigen Creta di Collinetta (Frischenkofel).
Beschilderung
Eigene Wegweiser und Wege der CAI Nr. 161, 148 und ÖAV Nr. 430, 433, 403.
Höhenunterschied
Von Timau zum Plöckenpass: 541 m. Von Kötschach-Mauthen zum Pass: 650 m.
Gehzeit
Von Timau zum Pass: 2,30 Stunden. Von Kötschach-Mauthen zum Pass: 5-6 Stunden.
Gesamtgehzeit: 8-9 Stunden.
Schwierigkeitsgrad
Der Weg ist auch für Familien empfehlenswert.
Einkehr/Hütten
Laghetti Bar: (920 m Seehöhe) Bar- Restaurant, 40 Minuten von Timau.
Almhütte Casera Collinetta Bassa: (1320 m Seehöhe). Verkauf von Almprodukten. 2,30 Stunden von Timau.
Gasthof Al Valico: (1357 m Seehöhe). Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeit (14 Betten).
Gasthof Plöckenhaus: (1215 m Seehöhe) Verpflegungsstelle, im Sommer geöffnet. 4-5 Stunden von Mauthen entfernt.
Untere Valentinalm: (1210 m Seehöhe) Verpflegung und Übernachtung. 3-4 Stunden von Mauthen.
Interesse
Der besonders geschichtsträchige Weg folgt der alten Alpenstraße der "Via Iulia Augusta". Diesen alten Übergang erkennt man an zahlreichen Spuren: Pflastern, in den Felsen gehauenen Stufen sowie Mauerresten.. Es finden sich auch drei römische Inschriften, die die Änderung der Straße damit erklären, dass man Gefahr für Menschen und Tiere vermeiden wollte. Der Weg ist angenehm schattig. Man durchwandert eine Vielfalt von Landschaften, die die Beobachtung von verschiedenartigen Pflanzen ermöglicht. In der Umgebung der Almen findet man Steinmarder, Hermeline und Eichhörnchen und kann sich an zahlreichen bunten Schmetterlingen erfreuen. Interessant ist auch der Geo- Trail am Plöckenpass.