Weg der Stille

Der Weg führt durch einsame und stille Gebiete. Hier finden zahlreiche Tiere und Pflanzen verschiedenster Art Lebensraum und Unterschlupf.

Verbundene Ortschaften

Paularo: (650 m Seehöhe) beliebter Urlaubsort im oberen Incaroio Tal und lebendiges landwirtschaftliches, Forst- und Handelszentrum. Paularo wurde schon in einer Urkunde von 762 wegen der Gewährung von "Casis in Carnos in Vinaretum" an die Klosterbrüder von Sesto erwähnt.

Dellach: (670 m Seehöhe) in der Umgebung befindet sich die älteste Kirche der Gailtal, die romanische Filialkirche St. Helena, mit romanischen Wandmalereien, geschnitzten Altarstatuen und einem spätgotischen Turm.

Ausgangspunkte

Casera Ramaz di Sotto: (1055 m Seehöhe), erreichbar über die asphaltierte Straße, die von Paularo zum Passo Cason di Lanza führt (9 km).

Casera Ramaz di Sotto: (1055 m Seehöhe), erreichbar über die asphaltierte Straße, die von Paularo zum Passo Cason di Lanza führt (9 km).

Grenzübergang

Zollner Törl (1798 m Seehöhe): wiesenbewachsene Stelle, von beiden Seiten leicht erreichbar. Hier befinden sich ein Stacheldrahtzaun, der verhindert, dass Vieh verloren geht, und Reste eines Drahtverhaus aus dem Ersten Weltkrieg. Auf einem Felsen findet man zwei der vier Teile, die im Jahre 1887 den Grenzstein bildeten.


Beschilderung

Eigene Wegweiser und Wege der CAI Nr.407 und 454; ÖAV Nr. 423.


Höhenunterschied

Von Unternölbling bis zum Zollner Törl: 1128 m. Von Casera Ramaz: 743 m.

Gehzeit

Von Casera Ramaz zum Zollner Törl: 3 Stunden. Von Dellach zum Zollner Törl: 4-5 Stunden.

Gesamtgehzeit: 7-8 Stunden.

Schwierigkeitsgrad

Keine Schwierigen Passagen, auch für Familien empfehlenswert.

Einkehr/Hütten

Fabiani Schutzhütte: (1539 m Seehöhe) eine Almhütte mit einem gut erhaltenen Viehunterstand. Verpflegung und Übernachtung. Von Ramaz sind es 2 Stunden, vom Zollner Törl 30 Minuten. Von der Fabiani Berghütte führt der CAI Weg 407 in gleich bleibender Höhe zur Straniger Alm.

Dr.Steinwender Schutzhütte: (1738 m Seehöhe) neu ausgebaute Schutzhütte des ÖAV. Von Mitte JUni bis Ende September geöffnet (20 Betten). In unmittelbarer Nähe liegt die Friedenskapelle..

Interesse

Auf den schattigen Wegstrecken der Wälder durchquert man den Lebensraum von selten beobachteten Tieren wie Auerhähne, Tannenähne und Wildkatzen. Es ist ein an alpinen Sumpfpflanzen sehr reiches Gebiet. Besonders lohnend ist ein Abstecher zum wunderbaren Zollnersee mit dem Geotrail. Hier und im Bereich des "Moschusbrunnens" (Fontane dal Muscli) findet man die ältesten Gesteinschichten der Karnischen Kette.