Museumsweg

Entlang der Routen sind Schützengräben und Stacheldraht aus dem 1. Weltkriegs 1915-1918 zu sehen.


Verbundene Ortschaften

Paluzza, Timau: (816 m Seehöhe) wichtige Stellung während des Ersten Weltkriegs. Timau ist heute Sitz des Historischen Museum 1915-1918.

Mauthen: (707 m Seehöhe) erstmals im Jahr 1276 urkundlich erwähnt, war in der Vergangenheit eine wichtige Mautstelle, wovon sich auch der Name Mauthen ableitet. Sehenswert sind die alte Kirche in Kötschach und das Museum 1915-1918, im Rathaus untergebracht.

Ausgangspunkte

Timau: (930 m Seehöhe) an der Plöckenpassstraße nach der Quelle von "Fontanone" und der Bar "Ai Laghetti" bei einer Erweiterung aufgestellt. 2,8 km von Timau entfernt.

Plöckenhaus: (1215 m Seehöhe) in Richtung "Hausalm" und Freilichtsmuseum.

Grenzübergang

Kleiner Pal: (1866 m Seehöhe) der höchste Gipfel dieser Bergkette, östlich des Plöckenpasses.

Beschilderung

Eigene Wegweiser und Wege der CAI Nr. 410, 401. In Österreich Wegweiser der Dolomitenfreunde.

Höhenunterschied

Von der Bar "Ai Laghetti" zum Pass: 936 m. Vom Plöckenhaus zum Pass: 651 m.

Gehzeit

Vom Parkplatz in Italien zum Gipfel des Kleinen Pals braucht eine Familie zirka 3,45 Stunden. Vom Plöckenhaus zum Kleinen Pal: 1,30-2 Stunden. Gesamtgehzeit: 5-6 Stunden.


Schwierigkeitsgrad

Der italienische Steig zeigt keine Schwierigkeiten. Vorsicht auf der Strecke von Casera Pal Grande di Sotto bis in der Nähe von Casera Pal Piccolo. Auf österreichischen Seite führt der Weg durchweg durch steiles Gelände (Trittsicherheit und gutes Schuwerk erforderlich). 2,10 Stunden Gesamtgehzeit.

Einkehr/Hütten

Am italienischen Südhang findet man nach den Heuspeicher Stavoli Roner, unter einem Felsüberhang Wetterschutz. Beim Rossboden Törl(1620 m Seehöhe) zweigt man vom Weg ab und erreicht in 10 Minuten die Casera Pal Grande di Sotto (1536 m Seehöhe). Auf Österreichischer Seite: Gasthof Plöckenahus, 12 km von Mauthen entfernt.

Interesse

Der Wanderweg ist ein historisches Freilichtmuseum. Schützengräben, alte Stellungen von italienischen und österreichischen Soldaten und Stacheldraht erinnern an dem 1. Weltkrieg. Ein Symbol für die Freundschaft und die Zusammenarbeit zwischen Karnien und Kärnten, das die Möglichkeit gibt, über die grausame Ereignisse des Krieges nachzudenken.